Musiktheater: Lunas Wackelkontakt
Ein Musiktheater für kleine Tüftler*innen mit großen Träumen
Luna ist ein echtes Technik-Genie: Erfinderin, Forscherin, Tüftlerin. Ihre Werkstatt – ein Paradies aus ausrangierten Toastern, Blechdosen und blinkenden Kabeln - hat sie sich selbst gebaut. Für andere ist es nur alter Schrott, doch für sie sind es Schätze, aus denen sie wahre Wunderwerke baut.
Und nicht nur das: Luna bringt ihre Erfindungen sogar zum Klingen! Sie singt, spielt, schraubt und sampelt – aus Kabelsalat werden Melodien, aus Zahnrädern Grooves und aus Tüftelteilen ein ganzes Orchester aus Geräuschen. Seit ihr geliebter Opa nicht mehr da ist, der früher mit ihr geschraubt und gelacht hat, ist Luna oft allein. Die anderen Kinder verstehen sie nicht, finden sie zu komisch, zu schlau, zu anders. Luna sehnt sich nach Freundschaft – aber wie findet man einen echten Freund? Da hat Luna die Idee: Sie will sich einen Roboter bauen. Aus Zahnrädern, Schaltkreisen und Musik!
Doch als ihr Roboter „Pepper“ fertig ist, merkt Luna: Das, wonach sie sich wirklich sehnt, kann man nicht löten, programmieren oder zusammenbauen. Und vielleicht – nur vielleicht – ist es an der Zeit, die Werkstatttür zu öffnen und sich hinauszutrauen in die echte Welt.
Besetzung

Esther Planton als Luna
Konzept, Text, Musik und Luna

Pepper
der humanoide Roboter
(zur Verfügung gestellt von der TU Graz)

Susanne Preissl
Regie, Konzept, Text
Johanna Gossner Komposition
Bettina Beck Kostümdesign
Conny Brizsak Blaupausen
Clemens Hagenbuchner Telematik
Programmierung des humanoiden Roboter
Manuel Planton Toningenieur
Sounddesign und Komposition
Christoph Feichtinger Aerodynamik
Bühnenbild und technische Beratung
Weitere Infos zu Esther, ihrer Arbeit und dem Stück gibt es auch zum nachhören und nachlesen:
Intrada - Österreichs Musizierende im Porträt