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DER TU GRAZ

BLOG ▶ 29.06.2026

43 Wundermaschinen und sechs Gewinner*innen-Teams

Die Fakultät für Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften hat sich auch dieses Jahr wieder auf die Suche nach einer Wundermaschinen mit dem Potenzial, die Welt zu retten, gemacht. Eure Ideen waren gefragt – und ihr habt nicht enttäuscht! 43 Einreichungen aus ganz Österreich zeigten euren Erfindergeist. Wegen des großen Andrangs mussten wir unsere Preisverleihung diesmal sogar in einen größeren Vorlesungssaal verlegen.

Nach einer kurzen Einleitung durch Franz Haas, Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften, und Vizedekan Siegfried Vössner ging es an die Übergabe der Gewinne. Sechs Team konnten sich über einen Preis für ihre innovativen Konzepte freuen. Vom Schienentaxi über ökologische Fassadenkonzepte mit Algen bis hin zur selbstentfaltenden Notunterkunft – die gekürten Projekte zeigen den Einfallsreichtum der Schüler*innen. Besonders freut uns der nachhaltige und humanitäre Charakter dieser Ideen.

Platzierung

🥇Platz 1
„NUBUK“ Eine selbstfaltende Notunterkunft für Katastrophe- und Kriegsgebiete vom BG/BRG Carneri.

🥈Platz 2
„Prototyp bionische Handprothese“ Eine kostengünstige und damit zugänglichere Handprothese vom OeAD-Vorstudienlehrgang der Grazer Universitäten und Hochschulen (VGUH).

🥉Platz 3 ex aequo
„Der Murwächter“ Ein automatisches Reinigungssystem für die Mur vom BG/BRG Seebacher.

🥉Platz 3 ex aequo
„Flexrail Next“ Ein autonomes Schienentaxi von der Polytechnischen Schule Mistelbach

🏅Sonderpreis Design
„Algenbioreaktor“ Ein ökologisches Fassadensystem der HTL Leoben.

🏅Sonderpreis Kreativität
„PlastiGone“ Ein Konzept zur Zersetzung von Plastik mittels Enzymen und Bakterien vom BG/BRG/BORG Köflach.

🏅Sonderpreis praktische Umsetzung
„Water Filter“ Eine Trinkflasche mit integriertem Filter des BG GIBS.

Für alle, die keine Platzierung erreicht haben, gab es auch noch eine kleine Überraschung: Eispulver zum selbst Vanilleeis machen, soll ihnen den Sommer versüßen. Wir sind begeistert vom Erfindergeist der Schüler*innen und stimmen Franz Haas zu:

Wir freuen uns natürlich besonders, wenn wir einige dieser kreativen Köpfe später als Studierende an der TU Graz wiedersehen.
Franz Haas
© Lunghammer

Nach der Preisverleihung ging es weiter mit dem Programm für die Schüler*innen.

Als Erstes ging es zum Institut für Strömungslehre und Wärmeübertragung, um einen Blick auf den Niedergeschwindigkeits-Windkanal zu werfen. Normalerweise wird der für Tests von Fahrzeugen, Gebäuden und sogar für Sportaerodynamik verwendet. Diesmal konnten mutige Schüler*innen auch kurz den Wind in ihren Haaren spüren.

Weiter ging es mit einem Ausflug zum MINKT-Labor: Die 3D-Stifte und unser interaktiver Sandkasten haben die Teilnehmer*innen besonders begeistert.

Zum Abschluss konnten die Schüler*innen noch das TU Graz Racing Team und ihr Rennauto kennenlernen; Fotosession mit dem Fahrzeug inklusive. 😉

Wir hoffen, ihr hattet Spaß, und freuen uns schon auf eure Teilnahme im nächsten Jahr!